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AIR/PORT – Ausbaubar

KONZEPT UND GRAFIK: Andreas Gnass
FLUGHAFEN-ARCHITEKTUR: Malte Meyer 

OBJEKT-ARCHITEKTUR: »Black-Box« Artefakt-Offenbach
PROGRAMMIERUNGwemove

Jahr: 2008

Die Ausbaubar entstand im Rahmen der Luminale 2008. Per Web-Interface konnten Visionen für den Flughafen der Zukunft live in die Black-Box übermittelt werden.

AIR/PORT – Ausbaubar
AIR/PORT – Ausbaubar
AIR/PORT – Ausbaubar

Globale Klimakatastrophe, voneinander abhängige Finanz- und Wirtschafts­systeme, weltweit wütende Krankheiten. Große Herausforderungen verlangen nach Ideen, die Maß­stäbe sprengen.
 
Dass das nicht immer einfach ist und Gewohntes gerne als konstant definiert wird, zeigt als kleines Beispiel der Ausbau des Frankfurter Flughafens. Wirtschaftliche Interessen sprechen für den Ausbau, die Interessen der von Lärm und Abgasen betroffenen Anwohner dagegen.

Was uns bei der Diskussion fehlt, ist der visionäre Aspekt, das Versprechen einer besseren Zukunft. Lohnt es sich nicht, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, die díe Wünsche beider Lager berücksichtigt? Zu was sind unsere Ingenieure fähig? Können die Emissionen weiter reduziert und die Verkehre besser vernetzt werden?

Können wir extremer denken und die Flugzeuge weiter oben in der Luft abfertigen, wie die U-Bahn im Untergrund? Erschließen wir den Flughafen dann über Heißluft-Fahrstühle, gewinnen Energie über die Nutzung von Thermik oder Sonnenstrahlung? Exportieren wir das Know-how dann in alle Welt: Der neue Stadtflughafen Lagos, made in Germany? Das wäre doch was.

AIR/PORT – Ausbaubar
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